Ausstellungseröffnung Constructive Alps

Holzforum Allgäu e. V. :: Ausstellungseröffnung Constructive Alps

Ausstellungseröffnung Constructive Alps

Bauen für die Gemeinschaft – Constructive Alps 2017

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 06. April um 19 Uhr im Grünen Zentrum in 87509 Immenstadt, Kemptener Straße 39!

Wiederbelebte Dorfkerne, regionale und nachwachsende Materialien, sorgfältiger Umgang mit bestehender Baukultur – nachhaltige Architektur hat viele Gesichter. Sie prägt die Identität von Orten und schafft Räume, in denen sich Menschen wohlfühlen. Die Wanderausstellung zu Constructive Alps 2017, zeigt die 30 besten und nachhaltigsten Gebäude der vierten Ausgabe des Architekturpreises und lädt Sie ein, dabei zu sein!

Dreissig Ausstellungstafeln zeigen auf der einen Seite den ExpertInnenblick. Die andere Seite präsentiert die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer auf die gebauten und sanierten Wohnhäuser, Kindergärten, Freizeitanlagen oder Gemeindehäuser. Filmporträts geben einen lebendigen Einblick in vier ausgewählte Gebäude und die vielfältigen Aspekte von «Nachhaltigkeit». Viele der 2017 eingereichten Projekte betonen das gemeinschaftliche Zusammenleben und setzen den Fokus auf die soziale Dimension von Architektur.

http://www.constructivealps.net/ 

«Constructive Alps» will den Bogen über die Ländergrenzen hinweg spannen. Er ist Beitrag zur Umsetzung der Alpenkonvention und Denkanstoss für ein gutes Leben in den Alpen. Nachhaltiges Sanieren und Bauen spielt hier eine bedeutende Rolle: In den Alpen verbrauchen private Haushalte genauso viel Energie wie der gesamte Verkehrssektor. Die Energie – sie wird vor allem mit Heizöl und Erdgas erzeugt – wird grösstenteils für das Heizen und Kühlen der Räume verwendet. Alte, schlecht isolierte Gebäude sind die grössten Energieverschwender. Schlüssel für einen effektiven Klimaschutz und damit für mehr Lebensqualität der BewohnerInnen und BesucherInnen der Alpen ist daher das Sanieren – falls notwendig das neu Bauen – von Gebäuden mit regionalen und ökologischen Baustoffen.

Gesucht wurden besonders nachhaltige Sanierungen und Neubauten, die zwischen 2012 und 2016 fertiggestellt wurden und innerhalb des Alpenbogens stehen. Zur Bewerbung eingeladen waren vor allem jene ArchitektInnen und BauherrInnen, die mit ihrem Objekt sowohl die ökologischen und ökonomischen, wie auch die sozialen und kulturellen Kriterien der nachhaltigen Entwicklung umgesetzt haben. Sie zeigen als suffiziente, effiziente und konsistente Gebäude, wie für BewohnerInnen und Umgebung mehr Lebensqualität entsteht. Die Objekte stehen für ein Sanieren und Bauen mit Sinn und Sinnlichkeit.

«Constructive Alps» steht auch für die alpenweite Zusammenarbeit mit verschiedenen Ministerien, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Nichtregierungsorganisationen. Das Fürstentum Liechtenstein arbeitet als Initiator des Preises eng mit der Schweiz zusammen. Die Universität Liechtenstein unterstützt die international besetzte Jury bei der qualitativen Prüfung der Objekte. Das Alpine Museum der Schweiz in Bern konzipiert eine Wanderausstellung zu den prämierten klimafreundlichsten Einreichungen. Der Katalog dazu ist als Sondernummer der renommierten Architekturzeitschrift «Hochparterre» erhältlich. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA begleitet Constructive Alps fachlich und organisatorisch.

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