facing:wood Workshop an Allgäuer Schulen

Holzforum Allgäu e. V. :: facing:wood Workshop an Allgäuer Schulen

Workshops an Allgäuer Schulen

Im Dezember 2013 und Januar 2014 haben an 2 ausgewählten Allgäuer Schulen Workshops mit Schülern der 7. und 8. Jahrgangsstufe und dem Holzforum Allgäu stattgefunden.

Ergänzend dazu wurden auch in Tirol 3 identisch ablaufende Schulworkshops abgehalten, deren Ergebnisse zusammen mit den hier Gewonnenen verglichen und ausgewertet wurden.

Interessierte Schüler kamen dabei zum Thema Wald und Holzberufe in entspannter Atmosphäre zu Wort - stellvertretend für ihre gesamte Generation. Was ist IN, was ist OUT? Wie möchte die Jugend angesprochen werden?

Die Ergebnisse der Workshops sind unmittelbar in die facing:wood Arbeit mit integriert worden. Basierend auf den Aussagen der Schüler wurden weitere Maßnahmen zum Thema 'Jugend und Holz' erarbeitet. Denn ihr Beitrag ist es, der den Grundstock für die weitere Arbeit mit jungen Menschen im Bereich der Holzberufe legt.

Ein Ergebniss der Workshops ist unsere facing:wood Holzhelden App. Ein kleines aber feines Spielchen rund um das Thema Berufe mit Holz.

 

 

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Erster Allgäuer Workshop an der Mittelschule Durach

Nach erfolgreichem Start in Tirol fand am 5. Februar der erste Workshops im Allgäu statt.

In Durach, einer Gemeinde in der Nähe von Kempten, wurden Schüler der 8. Klasse der Mittelschule Durach dazu befragt, wie sie sich eine optimale Informationskampagne zum Thema Berufe mit Holz vorstellen.

Die 12 Schüler der Klasse 8cM brachten sich hervorragend in die Aufgabenstellung ein und erarbeiteten viele spannende und interessante Ideen. Natürlich kam dabei auch der Spaß nicht zu kurz.

Fazit:

In der Vorstellrunde wurde bei den Mädchen am häufigsten Mediendesignerin als Traumberuf genannt. Bei den Jungen hingegen waren Industrie- und KFZ Berufe an vorderster Stelle. Ein Holzberuf war nicht dabei.

Beim anschließenden Brainstorming zum Thema Holzberufe fielen den Schülern der Zimmerer, Schreiner und Holzfäller ein. Weitere Berufe wurden nicht genannt.

Bei der Präsentation der Holzberufe durch Martina Herz fiel an den Fragen auf, dass ein sehr wichtiger Punkt bei der Berufswahl unter anderem das Gehalt ist. Zudem die Frage nach: „was macht man da genauß“ und „wie lang ist die Ausbildung?“.

Während der anschließenden Gruppenarbeit verhielten sich die 4 Gruppen á 3 Personen ruhig und konzentriert. Alle hatten im Vorfeld die Aufgabe schnell verstanden und machten sich gleich an die Arbeit. Ca. 20 bis 30 min hatten die Schüler Zeit ihre Ideen zu Möglichkeiten der Berufspräsentation und –information auszuformulieren.

Bei den Ergebnissen fiel auf, dass die Schüler sowohl einen praktischen Einblick erhalten, als auch auf medialem Weg angesprochen werden möchten. Das betrifft vor allem Youtube, Whats-app, Facebook, Apps und eigene Internetseiten. Auch Werbung in Fernsehen und Zeitschriften wurde genannt.

Die Präsentation hat aber auch gezeigt, dass die Schüler mit den internen Angeboten der Schule, wie zb. das Sterneprojekt oder Berufsthemenabende zufrieden sind und diese auch nutzen.

 

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Zweiter Allgäuer Workshop an der Mittelschule Sonthofen

Nach dem erfolgreichen ersten Workshop in der MIttelschule Durach, fand der zweite in der Mittelschule Sonthofen statt.

16 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8eM erarbeiteten zusammen mit Martina Herz und ihrem Klassenlehrer Peter Mack Ideen und Konzepte, die die Lehrstellensuche vereinfachen sollen.

Fazit:

Bei der Vorstellrunde der Schüler zeigte sich, dass die Berufsvorstellung der 6 Mädchen und 9 Jungen sehr unterschiedlich ausfiel. Ein Trend lies sich hier nicht erkennen. Das lässt vermuten, dass sie sich schon viele Gedanken darüber gemacht haben. Ein Holzberuf war nicht dabei.

Beim Brainstorming zum Thema Holzberufe fiel den Schülern vor allem der Zimmerer und Schreiner ein. Weitere Berufe wie der Holzfäller kamen erst auf Nachfrage. Bei der Präsentation der Holzberufe durch Martina Herz waren den Schülern vor allem Stichpunkte wie: Gehalt, Arbeitszeit, Pausen, Ausbildungsinhalt und Ausbildungsdauer wichtig.

Während des selbstständigen Arbeitens verhielten sich die 4 Gruppen á 3-4 Personen meist ruhig und konzentriert. Alle hatten im Vorfeld die Aufgabe schnell verstanden. Ca. 25 min hatten die Schüler Zeit ihre Ideen zu Möglichkeiten der Berufspräsentation und – information auszuformulieren.

Insgesamt fiel in Sonthofen auf, dass fast alle Schüler eine Informationspräsentation wünschen. Sei es in Vorträgen, in den Betrieben direkt, im Internet oder über eine App. Praktische Erfahrungen sammeln hat so gut wie keiner aufgeführt.

 

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