Veranstaltungen

Holzforum Allgäu e. V. :: Veranstaltungen
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Waldraum 1:1

lautete der Titel einer Projektwoche der Studierenden des Studiengangs Architektur an der Hochschule Augsburg. Ein im Gemeindegebiet Weitnau geplanter Weißtannenweg wird über die Bedeutung der Weißtannen für die Region und im Hinblick auf die Klimaveränderungen informieren. Bestandteil des Konzeptes sind auch Waldhütten, in denen man sich ausruhen und Informationen aufnehmen kann. Die Aufgabenstellung an die Studierenden sind Ent­würfe für diese Hütten zu entwickeln. Vorbereitend für die Arbeit im Workshop organisierte Inno4wood-Holzbotschafterin Maike Breitfeld eine Exkursion ins Allgäu. Zunächst informierte Josef Haggenmüller die Studierenden über die Verarbeitung des Holzes in seinem Sägewerk, anschließend ging es weiter Richtung Weitnau, wo Peter Freytag von der WbV Westallgäu das Gesamtkonzept des Weißtannenwegs erläuterte und eine Ortsbegehung mit den Studierenden begleitete. Somit hatten alle 30 Studierenden einen umfassenden Einblick ins Allgäu und Spaß bei einer kleineren Wanderung auf dem Carl-Hirnbein-Weg.

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Bildnachweis: proHolz Tirol

Unternehmer trifft Unternehmer – SpeedDating in Innsbruck

Gemeinsam mit Jörg Böck der Wildpoldsrieder Allgäuer Wert- und Edelholz GmbH ist Holzbotschafterin Maike Breitfeld zu einer besonderen Veranstaltung innerhalb des Projekts Inno4wood nach Innsbruck gefahren: Speed Dating unter Unternehmern.

Begonnen wurde die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag von Harald Gohm mit dem Titel „Erfolgreich in den Alpen“ der von ungewöhnlichen Projekten berichtete und die Einladung dazu war, Neues anzudenken.

Im Anschluss fanden sich die Unternehmer paarweise an Tischen zusammen. Im fünfminütigem Rhythmus wurden die Gesprächspartner gewechselt und so ein gegenseitiges Kennenlernen aller miteinander ermöglicht sowie spannende Einblicke in andere Unternehmen geöffnet. So können neue Ideen entstehen – darin waren sich die 10 Teilnehmer einig.

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Mit Holz in die Zukunft

In einem weiteren Schulvortrag unter dem Motto „Mit Holz in die Zukunft“, informierte Holzbotschafterin Maike Breitfeld, in den 8. Klassen der Wittelsbacher Schule, Kempten, über unseren Rohstoff. Holz als einer der nachhaltigsten Werkstoffe wird in der Zukunft eine wesentliche Rolle spielen, umso wichtiger Schüler über die Entwicklungen in dem Bereich Chancen zu informieren. 
In einem lebendigen Austausch wurde die Bedeutung des Werkstoffs für unsere Region aufgegriffen, mittels Videos ein Einblick in den aktuellen Stand der Technik gegeben, der klassische Bearbeitungsweg des Holzes aufgezeigt und über möglichen Ausbildungsberufe der Branche informiert.

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Bauwerk und Baukultur

So lautete der Titel einer Exkursion am 23.03.2018 für die Bürgermeister der vier Allgäuer Landkreise in den Bregenzer Wald. Neun Teilnehmer folgten der Einladung des Holzforum Allgäu e.V. im Rahmen des Projekts „Inno4wood“. Ziel war es kommunalen Entscheidungsträgern Impulse und Austauschmöglichkeiten zu den Themen Dorfentwicklung und Holz anzubieten. Begleitet wurden sie für fachliche Fragen von Experten des Netzwerks: 

  • Elisabeth Buhmann, Holzbau Buhmann Weitnau
  • Bernd Bennighof, Holzbau Benninghof, Bad Hindelang
  • Peter Engel, Engel Holzverarbeitung, Bad Grönenbach
  • Dieter Herz, Herz und Lang, Weitnau
  • Franz Schröck, architekturforum allgäu

Gestartet wurde mit der Besichtigung des Grünen Zentrum in Immenstadt, das als Leuchtturmprojekte für den Holzbau im Allgäu steht. Dr. Sauter, Leiter des AELF, erläuterte das innovative Konzept des Grünen Zentrums, das neben dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auch viele im Bereich der Holz und Forstwirtschaft tätige Vereine unter einem Dach vereint.
In Krumbach, Bregenzer Wald, als nächste Station erläuterte Gemeindesekretär Klaus Riedl, stellvertretend für Bürgermeister Arnold Hirschbühl, die zukunftsweisende Dorfentwicklung in der mehrere Ansätze vereint sind: Neben der Verwendung des heimischen Rohstoffes Holz und der Beteiligung des örtlichen Handwerks wurde auch die Bevölkerung aktiv eingebunden.
Abschließend besichtigten die Teilnehmer den Werkraum in Andelsbuch in dem das innovative Handwerk des Bregenzer Waldes auf sich aufmerksam macht. 
Die Teilnehmer waren sich einig, es konnten viele interessante Ansatzpunkte und Aspekte gewonnen werden.

Mittelschule Sonthofen 7. Jahrgangsstufevergrößern

Mittelschule Sonthofen 7. Jahrgangsstufe

Mit Holz in die Zukunft – Vorträge an Schulen im Rahmen von Inno4wood

Mit Holz in die Zukunft war der Titel des Vortrags von Holzbotschafterin Maike Breitfeld in den 7ten Klassen der Mittelschule Sonthofen. Passend zur Vorweihnachtszeit hatte Klassenleiterin Verena Schaffner dieses Thema in die Schule geholt. So erfuhren die Schüler was alles außer einem Weihnachtsbaum aus einer regionalen Fichte hergestellt werden kann. Darüber hinaus bekamen die Schüler einen Eindruck davon wieviel Wald in ihrer direkten Umgebung nachwächst, wieviel High-Tech bereits in den holzverarbeitenden Berufen eingesetzt wird und durften sich beim Brückenbau ausprobieren. Gleichzeitig war es möglich Holz zu erfahren: von der Baumscheibe bis zur Pflanzenkohle konnte Holz berührt, gerochen und geschmeckt werden. Damit nimmt das Holzforum Allgäu e.V. die Jugendarbeit  wieder aktiv mit in sein Programm auf.

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Besuch des CESBA-Sprintworkshop

Zur „Nachhaltigkeit“ existieren in Europa die unterschiedlichsten Zertifizierungen mit unterschiedlichen hat die Vorarlberger Organisation CESBA hat sich der Aufgabe gestellt, eine Harmonisierung der Bewertungskriterien in Bezug auf Nachhaltigkeit zu bewirken, um so eine internationale Vergleichbarkeit zu ermöglichen. So können neben Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit im Bereich Bauen verglichen werden. 
Auf dem 3. CESBA-Sprintworkshop waren insgesamt 90 Teilnehmer aus 14 Nationen vertreten. Aufgeteilt in 6 Teams haben sich die Teilnehmer in 6 Workshop-Einheiten auf unterschiedliche Fragestellungen zum Thema Nachhaltigkeit fokussiert, wie z.B.

  • Wie kann mit Lücken im Wissen, Anpassungsfähigkeit und innovativem Verhalten von Jung und Alt umgegangen werden?
  • Was könnten Möglichkeiten sein bestehende und zukünftige Bewertungssysteme zur Messung von nachhaltigem Bauen zu harmonisieren?
  • Was können wir vom Beispiel Holz für die Kreislaufwirtschaft lernen?
  • Wie integriere ich Bewertungsfaktoren für Nachhaltigkeit um umweltgerechte öffentliche Ausschreibungen (Green Public Procurement) zu gestalten?

Dreh und Angelpunkt der Gruppen war jeweils die Beschreibung des gemeinsamen Ziels, zu denen dann im Anschluss neue Wege erarbeitet wurden. 
Die Perspektive des Holzforum Allgäu war gezielt auf neue Prozesse, innovative Entwicklungen und notwendige Harmonisierungen im gesetzlichen Bereich aufmerksam zu machen. Dort wo es Probleme gibt, entsteht innovatives Denken und neue Formen der Zusammenarbeit.
Aus den Arbeitsergebnissen wurde abschließend ein Manifest erstellt, das der Organisation CESBA und den beteiligten Organisationen als Rahmen für ihre Arbeit dienen soll.
Neben gewinnbringenden Einblicken in Projekte im Alpenraum haben sich für das Holzforum auch wichtige neue Kontakte ergeben.

 

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Sägerrunde im Architekturforum

14.07.2017: In dem Kick-Off Treffen vom 23.06.2017 hatten sich die Allgäuer Säger darauf geeinigt, sich zunächst mit den Bedürfnissen der Architekten auseinander zu setzen. Hans Schröck vom Architekturforum Allgäu hat sich in diesem Zuge bereit erklärt zu unterstützen und beantwortete die Fragen der Säger. So kam auf, dass den Architekten vielfach die Ausschreibungstexte für Vollholz nicht in aktueller Form zu Verfügung stehen. Hier haben die Säger entschieden für Abhilfe zu sorgen und eine entsprechende Textsammlung zu erstellen. Weiterhin haben sie erfahren, dass die Spezialisierung der Architekten während der Ausbildung dazu führt, dass Materialkunde nachrangig vermittelt wird. Angebote zu gestalten, mit denen die Säger ihre Sägewerke vorstellen, wurden angedacht.

Gleichzeitig entstand auch Klarheit darüber, dass der Wille und Wissen der Bauherren wesentlich zur Entscheidung bei der Materialverwendung beitragen. Es wurden unterschiedliche Wege diskutiert, wie die Erreichbarkeit des Endkunden für sie machbar wäre. Das Interreg-Projekt Inno4wood  wird weiterhin in den Prozess eingebunden, geht es doch darum, auch mit (Voll-) Holz in die Zukunft zu gehen.

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Inno4wood: Bauholz – Allgäuer Säger treffen sich

23.06.2017: Es ist zu beobachten, dass der Holzbau sich Schrittweise nach vorn bewegt. Dennoch gibt es eine Tendenz, auf die Peter Engel aufmerksam geworden ist: Zunehmend häufiger werden Bauholzlisten nur noch in Konstruktionsvollholz ausgeschrieben. Damit verliert das klassische Listenbauholz seine Bedeutung, was für die Allgäuer Säger auch zu einer Existenzfrage werden könnte. 

Wie kommt es dazu? Welche Auswirkungen hat dies für das Allgäu? 10 Säger folgten der Einladung von Peter Engel sich diesen Fragen zu stellen. Begleitet von Maike Breitfeld, Inno4wood Holzbotschafterin, bewerteten sie die aktuelle Situation und die Zukunft, setzen sich mit den Marktanforderungen und möglichen neuen Denkansätzen auseinander. 

Das Listenbauholz steht in seiner technischen Verwendbarkeit dem Konstruktionsvollholz in nichts nach – es braucht nur im zeitlichen Ablauf etwas andere Rahmenbedingungen. Darauf werden die Säger zukünftig aufmerksam machen.

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