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Holzforum Allgäu e. V. :: Veranstaltungen
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Besuch des CESBA-Sprintworkshop

Zur „Nachhaltigkeit“ existieren in Europa die unterschiedlichsten Zertifizierungen mit unterschiedlichen hat die Vorarlberger Organisation CESBA hat sich der Aufgabe gestellt, eine Harmonisierung der Bewertungskriterien in Bezug auf Nachhaltigkeit zu bewirken, um so eine internationale Vergleichbarkeit zu ermöglichen. So können neben Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit im Bereich Bauen verglichen werden. 
Auf dem 3. CESBA-Sprintworkshop waren insgesamt 90 Teilnehmer aus 14 Nationen vertreten. Aufgeteilt in 6 Teams haben sich die Teilnehmer in 6 Workshop-Einheiten auf unterschiedliche Fragestellungen zum Thema Nachhaltigkeit fokussiert, wie z.B.

  • Wie kann mit Lücken im Wissen, Anpassungsfähigkeit und innovativem Verhalten von Jung und Alt umgegangen werden?
  • Was könnten Möglichkeiten sein bestehende und zukünftige Bewertungssysteme zur Messung von nachhaltigem Bauen zu harmonisieren?
  • Was können wir vom Beispiel Holz für die Kreislaufwirtschaft lernen?
  • Wie integriere ich Bewertungsfaktoren für Nachhaltigkeit um umweltgerechte öffentliche Ausschreibungen (Green Public Procurement) zu gestalten?

Dreh und Angelpunkt der Gruppen war jeweils die Beschreibung des gemeinsamen Ziels, zu denen dann im Anschluss neue Wege erarbeitet wurden. 
Die Perspektive des Holzforum Allgäu war gezielt auf neue Prozesse, innovative Entwicklungen und notwendige Harmonisierungen im gesetzlichen Bereich aufmerksam zu machen. Dort wo es Probleme gibt, entsteht innovatives Denken und neue Formen der Zusammenarbeit.
Aus den Arbeitsergebnissen wurde abschließend ein Manifest erstellt, das der Organisation CESBA und den beteiligten Organisationen als Rahmen für ihre Arbeit dienen soll.
Neben gewinnbringenden Einblicken in Projekte im Alpenraum haben sich für das Holzforum auch wichtige neue Kontakte ergeben.

 

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Sägerrunde im Architekturforum

14.07.2017: In dem Kick-Off Treffen vom 23.06.2017 hatten sich die Allgäuer Säger darauf geeinigt, sich zunächst mit den Bedürfnissen der Architekten auseinander zu setzen. Hans Schröck vom Architekturforum Allgäu hat sich in diesem Zuge bereit erklärt zu unterstützen und beantwortete die Fragen der Säger. So kam auf, dass den Architekten vielfach die Ausschreibungstexte für Vollholz nicht in aktueller Form zu Verfügung stehen. Hier haben die Säger entschieden für Abhilfe zu sorgen und eine entsprechende Textsammlung zu erstellen. Weiterhin haben sie erfahren, dass die Spezialisierung der Architekten während der Ausbildung dazu führt, dass Materialkunde nachrangig vermittelt wird. Angebote zu gestalten, mit denen die Säger ihre Sägewerke vorstellen, wurden angedacht.

Gleichzeitig entstand auch Klarheit darüber, dass der Wille und Wissen der Bauherren wesentlich zur Entscheidung bei der Materialverwendung beitragen. Es wurden unterschiedliche Wege diskutiert, wie die Erreichbarkeit des Endkunden für sie machbar wäre. Das Interreg-Projekt Inno4wood  wird weiterhin in den Prozess eingebunden, geht es doch darum, auch mit (Voll-) Holz in die Zukunft zu gehen.

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Inno4wood: Bauholz – Allgäuer Säger treffen sich

23.06.2017: Es ist zu beobachten, dass der Holzbau sich Schrittweise nach vorn bewegt. Dennoch gibt es eine Tendenz, auf die Peter Engel aufmerksam geworden ist: Zunehmend häufiger werden Bauholzlisten nur noch in Konstruktionsvollholz ausgeschrieben. Damit verliert das klassische Listenbauholz seine Bedeutung, was für die Allgäuer Säger auch zu einer Existenzfrage werden könnte. 

Wie kommt es dazu? Welche Auswirkungen hat dies für das Allgäu? 10 Säger folgten der Einladung von Peter Engel sich diesen Fragen zu stellen. Begleitet von Maike Breitfeld, Inno4wood Holzbotschafterin, bewerteten sie die aktuelle Situation und die Zukunft, setzen sich mit den Marktanforderungen und möglichen neuen Denkansätzen auseinander. 

Das Listenbauholz steht in seiner technischen Verwendbarkeit dem Konstruktionsvollholz in nichts nach – es braucht nur im zeitlichen Ablauf etwas andere Rahmenbedingungen. Darauf werden die Säger zukünftig aufmerksam machen.

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